Wie gehe ich mit Süßstoffen und Zuckeraustauschstoffen um?

Süßstoffe und Zuckeraustauschstoffe erleichtern das gewohnte "süße Leben". Sie können anstelle von Zucker und Honig zum Süßen von Mahlzeiten eingesetzt werden.

Süßstoffe enthalten weder Kohlenhydrate noch Kalorien. Von daher gehen sie ebenso wenig in die BE-Berechnung wie in die Berechnung des Energiegehaltes von Mahlzeiten ein. Die bekanntesten Vertreter sind Saccharin und Cyclamat. Beide werden sowohl in flüssiger als auch in fester Form angeboten. Die Dosierung richtet sich nach den Herstellerangaben bzw. nach dem persönlichen Geschmack.

Im Gegensatz zu Süßstoffen werden Zuckeraustauschstoffe sowohl bei den BE als auch beim Energiegehalt einer Mahlzeit angerechnet. Die bekanntesten Vertreter sind Fruchtzucker (Fructose), Sorbit und Xylit. Zuckeraustauschstoffe werden im Vergleich zum Haushaltszucker vom Körper relativ langsam aufgenommen. Darüber hinaus wird auch erst ab einer bestimmten Verzehrsmenge Insulin benötigt, um Zuckeraustauschstoffe im Stoffwechsel zu verwerten. Da Zuckeraustauschstoffe im Verdauungstrakt Wasser an sich binden, können sie - je nach Empfindlichkeit und Verzehrsmenge - abführend wirken.

Um Insulin zu sparen und um die Begleiterscheinungen einer zu hohen Aufnahme an Zuckeraustauschstoffen zu vermeiden, wird Diabetikern empfohlen, nicht mehr als 50 g am Tag zu verzehren. Ferner sollte diese Menge auf mehrere Mahlzeiten am Tag verteilt werden.