Wie aus Hafer Köllnflocken werden

Um aus Hafer schmackhafte Köllnflocken herzustellen, muss man schon jedes Korn für "voll nehmen" - und zwar bereits bei der Auswahl des Rohhafers, denn Hafer ist längst nicht gleich Hafer. Er hat besondere Ansprüche beim Wachsen und Reifen: Während er als junger Trieb zur richtigen Zeit viel Regen braucht, verlangt er dann zum Reifen trockenes Wetter mit besonders viel Sonnenschein.
Peter Kölln kauft auf dem Markt nur die besten Haferpartien ein. Diese kommen vorrangig aus Skandinavien, weil dort konstante, optimale Wachstumsbedingungen für den Hafer vorherrschen, zu einem geringen Teil aber auch aus dem Inland wie Schleswig Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg Vorpommern.

Ist der Hafer bei den Kölllnflockenwerken in Elmshorn angekommen, geht er gleich wieder auf die Reise. Denn bevor aus ihm echte Köllnflocken werden, durchläuft er 33 Arbeitsstationen. Die wichtigsten können Sie hier kennen lernen.

Vom Rohhafer zur Köllnflocke

Was in Elmshorn ankommt, ist Rohhafer, der so nicht verarbeitet werden kann. Er wird erst einmal von Unkrautsamen, Stroh und Spreu, aber auch von Fremdgetreide befreit.








Vom Rohhafer zur Köllnflocke

Weil nur gleich lange Kerne zusammen verarbeitet werden können, wird der Hafer in speziell entwickelten Sortieranlagen Kern für Kern der Länge nach sortiert.









Blütenzarte Köllnflocken aus geschnittenen Haferkernen

Während die Spelzen, die nicht für den Verzehr geeignet sind, früher zwischen millimetergenau eingestellten Mühlsteinen entfernt wurden, werden Haferkern und Spelze heute von "Fliehkraftschälern" durch das Aufprallen auf eine feste Fläche getrennt. Anschließend werden die Spelzen in mehreren Arbeitsgängen von den Haferkernen separiert.

Mit Hilfe von Sieben werden die entspelzten Kerne nochmals der Größe nach sortiert.


Vom Rohhafer zur Köllnflocke

Aus besonders großen Haferkernen werden "Köllns Echte Kernige" gewalzt. Alle anderen werden zu so genannter Grütze geschnitten und zu Blütenzarten Köllnflocken verarbeitet.