Kölln Lexikon

In unserem Kölln Lexikon finden Sie Wissenswertes rund um die Zutaten und die Herstellung von Müsli, Haferflocken und Co.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß und gute Unterhaltung beim Stöbern.

B

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  • Broteinheit

    Die Broteinheit (BE) ist das Maß, das die Berechnung der täglich erlaubten Kohlenhydratmenge und ihre Verteilung auf die einzelnen Mahlzeiten erleichtert.

    1 BE entspricht einer Menge von 12 g Kohlenhydraten.

    Da Ballaststoffe unverdaulich sind und keine steigernde Wirkung auf den Blutzuckerverlauf haben, gehen nur Zucker und Stärke in die Berechnung der Kohlenhydrate und der Broteinheiten ein; die Ballaststoffe werden gesondert angegeben.

  • Ballaststoffe

    Ballaststoffe sind Gerüst- und Stützsubstanzen pflanzlicher Lebensmittel. Jede Pflanze enthält eine Mischung aus beiden Komponenten, die jedoch für jede Pflanze naturgemäß unterschiedlich und arttypisch sind.

    Stofflich gehören sie zur Gruppe der Kohlenhydrate. Man unterscheidet lösliche und unlösliche Ballaststoffe. Obwohl Ballaststoffe vom Körper nicht verdaut werden können, erfüllen sie wichtige Aufgaben im Stoffwechsel. Aus diesem Grunde empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung täglich 30 bis 35 g Ballaststoffe zu verzehren

  • Blutfette

    Eine Blutanalyse gibt Aufschluss über die individuelle Blutfettzusammensetzung. Zur Beurteilung dient in erster Linie der Gesamtcholesterinspiegel. Um eine detaillierte Beurteilung vornehmen zu können, werdendie Werte von Triglyceriden, LDL- und HDL-Cholesterin benötigt.

    Günstige Zusammensetzung der Blutfette.

C

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  • Cholesterin

    Cholesterin ist ein Fettbegleitstoff und Bestandteil aller menschlichen und tierischen Körperzellen. Der Körper produziert Cholesterin hauptsächlich in der Leber, aber auch in anderen Körperzellen. Zusätzlich nehmen wir Cholesterin mit der Nahrung auf.

    Cholesterin ist:
    - ein wichtiger Baustoff für die Zellwände und ihre Elastizität
    - ein Ausgangsstoff für lebenswichtige Hormone der Nebennieren, der Keimdrüsen und für Vitamine der D-Gruppe
    - ein Grundstoff für die Bildung von Gallensäuren, die ihrerseits für eine geregelte Fettverdauung im Dünndarm sorgen.

    Im Körper sorgen Regelmechanismen für einen gleichbleibenden Cholesterinspiegel und eine gleichbleibende Zusammensetzung der Blutfette, indem die körpereigene Cholesterinbildung durch den Cholesteringehalt der Nahrung gebremst wird. Ist dieser Regelmechanismus gestört, steigt der Cholesterinspiegel.

D

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  • DGE

    Deutsche Gesellschaft für Ernährung

    Seit ihrer Gründung im Jahr 1953 beschäftigt sich die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. mit allen auf dem Gebiet der Ernährung auftretenden Fragen und stellt Forschungsbedarf fest. Sie unterstützt die ernährungswissenschaftliche Forschung, informiert über neue Erkenntnisse und Entwicklungen und machen diese durch Publikationen und Veranstaltungen verfügbar.

  • Diabetes

    Diabetes mellitus, die Zuckerkrankheit, beruht auf einer Störung der Bauchspeicheldrüsen-Funktion. Dadurch ist dieses Organ nicht in der Lage, ausreichende Mengen des Hormons Insulin herzustellen. Insulin sorgt nach jeder Mahlzeit dafür, dass ein Zuviel an Zucker aus dem Blut in die Körperzellen gelangen kann. Dort wird Zucker zur Energiegewinnung benötigt. Auch veranlasst Insulin den Stoffwechsel, überschüssigen Zucker als Glykogen (Speichersubstanz der Muskulatur) und Körperfett anzulegen.

    Insulinmangel führt beim Diabetiker zu einer Unterbrechung des Zuckertransports in die Körperzellen und damit zu einer Erhöhung der Blutzuckerwerte. Der Überschuss an Zucker im Blut wird teilweise über die Nieren ausgeschieden. Deshalb ist auch die Ausscheidung von Zucker mit dem Urin ein Zeichen für Diabetes. Da kein oder nur wenig Traubenzucker zur Energiegewinnung in den Körperzellen zur Verfügung steht, kommt es beim unbehandelten Diabetiker auch zu Veränderungen des Eiweiß- und des Fettstoffwechsels.

E

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  • Essentiell

    Essentiell steht im ernährungswissenschaftlichen Sinn für die Bezeichnung von Nahrungsinhaltsstoffen, die für den Organismus lebensnotwendig sind. Sie können ensprechend nicht aus anderen Stoffen aufgebaut werden.

F

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  • Folsäure

    Folsäure ist ein wasserlösliches Vitamin der B-Gruppe, das natürlicherweise in vielen Lebensmitteln vorkommt, aber auch synthetisch hergestellt wird.

    Folsäure ist an einer großen Zahl von Stoffwechselprozessen beteiligt und daher wichtig für alle Zellteilungs- und Wachstumsprozesse. Bei vorliegendem Mangel können Krankheitssymptome wie Blutarmut, Verdauungsstörungen und Veränderungen an den Schleimhäuten auftreten. Das ungeborene Kind benötigt Folsäure, damit sich das Neuralrohr richtig schließt.

G

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  • Glukose

    Glukose ist ein Einfachzucker (Monosaccharid) und gehört damit zu den Kohlenhydraten.

  • Gluten

    Gluten, auch Kleber und Klebereiweiß genannt, besteht aus den Eiweißbestandteilen Gliadin und Glutenin. Gluten steckt im Getreidekorn, insbesondere im Weizen.

    Sie spielen im Bäckerhandwerk eine große Rolle. So können Gluten bis zum Dreifachen ihres Gewichtes Wasser binden und entwickeln, wenn sie feucht geworden sind, gummiähnliche elastische und plastische Eigenschaften. Wie ein Skelett durchziehen sie den Brotteig und sorgen dafür, daß sich ein feinporiger, lockerer Teig bildet, der beim Backen nicht zu einem Fladen auseinanderläuft. Die quantitativ und qualitativ hochwertigsten Gluten liefert Weizen. Diesem Klebereiweiß hat der Weizen seine hervorragenden Backeigenschaften zu verdanken und deshalb ist Weizen in aller Welt auch "das" Backgetreide.

    Manche Menschen reagieren aufgrund einer Stoffwechselerkrankung auf diesen Eiweißstoff allergisch. Bei Sprue oder Zöliakie, so die medizinische Bezeichung für diese Allergie, bleibt eine lebenslange Gluten-Unverträglichkeit bestehen.

  • GDA´s (Guideline Daily Amount)

    Die so genannten GDA´s (Guideline Daily Amount) finden Sie ergänzend auf den Kölln Müsli Verpackungen. Hierbei handelt es sich um die Auflistung der wichtigsten Nährwerte der jeweiligen Produkte sowie der Darstellung des entsprechenden Anteil am durchschnittlich empfohlenen Tagesbedarf. Wenn Sie beispielsweise auf gesättigte Fettsäuren achten müssen, können Sie gezielt Produkte auswählen, deren Anteil am täglichen Richtwert gering ist. So können Sie unbeschwert genießen– ohne dabei eine ausgewogene Ernährung aus den Augen zu verlieren.

H

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  • HDL-Cholesterin

    HDL enthält am wenigsten Cholesterin und wird im Volksmund oft auch als das "gute" Cholesterin bezeichnet, da es überschüssiges Cholesterin aus LDL und den Gefäßablagerungen aufnehmen und diese Fracht zur Leber zurück transportieren kann. Dort wird Cholesterin als Baustoff für die Bildung von Gallensäuren herangezogen.

  • Haferkleie

    Haferkleie wird aus den Randschichten, dem Keimling und den äußeren Schichten des Mehlkörpers hergestellt. Obwohl der Anteil der Randschichten und des Keims nur 30 % am gesamten Haferkorn, beträgt, sind hier 85% der Vitamine, 80 % der Mineralstoffe, 60 % des Eiweiß und 85 % der wichtigen Ballaststoffe gespeichert. Damit enthält Haferkleie die wertvollen Bestandteile des Hafers in besonders hoher Konzentration.

  • Haferballaststoffe

    Früher wurde nicht zwischen löslichen und unlöslichen Ballaststoffen unterschieden. Das ist aber sehr wichtig, denn insbesondere die löslichen Ballaststoffe können sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken. Und da schneidet der Hafer mit einem Anteil von 46 % an löslichen Ballaststoffen hervorragend ab. Weizenkleie z.B. enthält nur 8 % lösliche Ballaststoffe.

  • Hafer

    Was von Natur aus im Hafer enthalten ist, soll auch erhalten bleiben. Während beim Mahlen der meisten Brotmehle wichtige Teile des Korns (Keim und Randschichten) entfernt werden, wird bei der Köllnflocken-Herstellung das ganze Korn verarbeitet. Auch wenn es den unterschiedlichen Flockenarten nicht immer anzusehen ist - sie enthalten alle Teile des vollen Korns.

I

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  • Insulin

    Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse hergestellt und ist als einziger Stoff in der Lage, den Blutzuckerspiegel zu senken, indem er die Zellwände für Glukose durchlässig macht.

L

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  • Lösliche Ballaststoffe

    Lösliche Ballaststoffe sind hochwirksam:
    Sie regen die Bildung von Gallensäuren aus Cholesterin an. Dadurch gelangt weniger Cholesterin ins Blut - der Cholesterinspiegel kann somit positiv beeinflusst werden. Gleichzeitig steigt der Anteil des guten, des HDL-Cholesterins.

    Es kommt also zu einer besseren Zusammensetzung der Blutfette.

  • LDL-Cholesterin

    LDL-Cholesterin zählt neben dem HDL-Cholesterin zu den Lipoproteinen, die das Transportsystem für Fette und fettähnliche Substanzen im Blut darstellen.

    LDL ist die cholesterinreichste Variante, denn sie enthält 75% des zirkulierenden Cholesterins und versorgt die Zellen mit diesem Baustein. Können diese kein Cholesterin mehr aufnehmen, kursieren die LDL mit ihrer Cholesterinfracht im Blut. Infolge dessen können sich an den Gefäßwänden erste Partikeln ablagern; der Beginn der Arteriosklerose hat eingesetzt.

S

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  • Stärke

    Stärke gehört zu der Gruppe der so genannten Mehrfachzucker. Sie ist das Haupt-Kohlenhydrat der einzelnen Getreide- und Brotsorten, von Kartoffeln, Nudeln sowie Reis.

    Stärke ist ein komplexes Kohlenhydrat, das aus sehr vielen Zuckerbausteinen besteht. Diese sind auf komplizierte Art und Weise zu Ketten "verknüpft". Im Verdauungstrakt sind aus diesem Grund mehr Arbeit und Zeit erforderlich, um die Spaltung dieser Ketten in körpergerechte Zuckerbausteine vorzunehmen. Denn erst als einzelne Zuckerbausteine können sie ins Blut und damit in den Körper gelangen.

    Der Blutzuckerspiegel steigt nach Verzehr komplexer Kohlenhydrate nur langsam an und erreicht niemals die Spitzenwerte, wie sie nach verzehr von Zucker zu beobachten sind. Gleichzeitig hält die Energieversorgung durch komplexe Kohlenhydrate vergleichsweise lange vor und haben somit eine deutlich günstigere Wirkung auf den Blutzuckeranstieg und Blutzuckerverlauf als Zucker.

T

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  • Triglyceride

    Die Triglyceride, auch Neutralfette genannt, machen den Großteil aller Nahrungsfette aus und bestehen aus Glycerin und Fettsäuren. Sie sind das Speicherfett, welches die Depots im Körper auffüllt.

  • Trans-Fettsäuren

    Trans-Fettsäuren sind ungesättigte Fettsäuren, die in der Natur nur im Fett und der Milch von Wiederkäuern vorkommen, da in deren Pansen Bakterien leben, die Fettsäuren in Transfettsäuren umwandeln. Außerdem können sie bei der Härtung von pflanzlichen Fetten entstehen und sind z.B. in Margarine, Brat- und Backfetten und in Nuss-Nougat-Cremes enthalten. Auch in frittierten Lebensmitteln und in Salatölen und -saucen sowie Cocktailsaucen können Transfettsäuren vorkommen.

U

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  • Unlösliche Ballaststoffe

    Unlösliche Ballaststoffe regen die Verdauung durch ihr hohes Quellvermögen an.