Kölln Lexikon

In unserem Kölln Lexikon finden Sie Wissenswertes rund um die Zutaten und die Herstellung von Kölln Müsli, Köllnflocken & Co.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß und gute Unterhaltung beim Stöbern.

A

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  • ADI / NOEL

    ADI ist die Abkürzung für Acceptable Daily Intake. Der ADI ist also die akzeptable tägliche Aufnahmemenge eines bestimmten chemischen Stoffes mit der Nahrung. Es handelt sich dabei nicht nur um synthetisch hergestellte, sondern auch um natürliche vorkommende chemische Stoffe. Berechnet wird der ADI aus dem NOEL (No-Effect-Level). Der NOEL wird durch Tests ermittelt und stellt die Dosis dar, die auch nach 90 tägiger Verabreichung keine Wirkung erzielt hat. 

B

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  • B6

    B6 ist der Sammelbegriff für Pyridoxin, Pyridoxal und Pyridoxamin, drei ähnlichen chemischen Verbindungen. Das wasserlösliche Vitamin muss über die Nahrung aufgenommen werden. Es ist in vielen Lebensmitteln enthalten, wie zum Beispiel in Haferflocken, Vollkornreis, Avocados und Bananen.

    B6 dient dazu, Eiweiß in unserem Körper umzuwandeln und einzubauen und wichtige Botenstoffe für den Stoffwechsel zu bilden. Zudem hat es Einwirkung auf unser Immunsystem und ist an der Entwicklung und dem Wachstum unseres Körpers beteiligt.

  • Beta-Carotin

    Beta-Carotin dient als natürlicher Lebensmittelfarbstoff und ist in gelben und orangenen Früchten wie z.B. Karotten oder Kürbissen enthalten. Er ist eine Vorstufe von Vitamin A, weshalb er oftmals auch Provitamin A genannt wird. Beta Carotin wird z. B. für Getränke wie Limonaden oder Fruchtsäfte verwendet. 

  • Broteinheit

    Die Broteinheit (BE) ist das Maß, das die Berechnung der täglich erlaubten Kohlenhydratmenge und ihre Verteilung auf die einzelnen Mahlzeiten erleichtert.

    1 BE entspricht einer Menge von 12 g Kohlenhydraten.

    Da Ballaststoffe unverdaulich sind und keine steigernde Wirkung auf den Blutzuckerverlauf haben, gehen nur Zucker und Stärke in die Berechnung der Kohlenhydrate und der Broteinheiten ein; die Ballaststoffe werden gesondert angegeben.

  • Ballaststoffe

    Ballaststoffe sind Gerüst- und Stützsubstanzen pflanzlicher Lebensmittel. Jede Pflanze enthält eine Mischung aus beiden Komponenten, die jedoch für jede Pflanze naturgemäß unterschiedlich und arttypisch sind.

    Stofflich gehören sie zur Gruppe der Kohlenhydrate. Man unterscheidet lösliche und unlösliche Ballaststoffe. Obwohl Ballaststoffe vom Körper nicht verdaut werden können, erfüllen sie wichtige Aufgaben im Stoffwechsel. Aus diesem Grunde empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung täglich 30 bis 35 g Ballaststoffe zu verzehren

  • Blutfette

    Eine Blutanalyse gibt Aufschluss über die individuelle Blutfettzusammensetzung. Zur Beurteilung dient in erster Linie der Gesamtcholesterinspiegel. Um eine detaillierte Beurteilung vornehmen zu können, werdendie Werte von Triglyceriden, LDL- und HDL-Cholesterin benötigt.

    Günstige Zusammensetzung der Blutfette.

C

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  • Cerealien

    Unter Cerealien (abgeleitet von Ceres, der römischen Göttin des Ackerbaus) versteht man tischfertige Getreideerzeugnisse.
    Geprägt wurde dieser Begriff im englischen Raum über die Bezeichnung "breakfast cereals" und fasst heute Erzeugnisse wie Haferflocken, Müsli und Getreideflakes in der Familie der getreidigen Frühstücksprodukte zusammen.

    Der Begriff "Traditionelle Cerealien" hat sich hierbei für die Erzeugnisse etabliert, die nicht den puren Getreideflocken oder Müslis zugeordnet werden können.

  • Calzium

    Calzium ist ein Mineralstoff, der eine wichtige Rolle für die Ausbildung von starken Knochen und Zähnen hat, aber auch bei der Muskelarbeit von Nöten ist. Calzium gelangt über die Nahrung in den menschlichen Körper und steckt vor allem in Milchprodukten, manchen Mineralwässern und rohem Gemüse. Rein pflanzlichen Milchalternativen, wie Kölln Smelk® Haferdrink, wird Calzium hinzugefügt, so dass mit ihnen genauso viel Calzium aufgenommen wird wie Milch.

  • Cholesterin

    Cholesterin ist ein Fettbegleitstoff und Bestandteil aller menschlichen und tierischen Körperzellen. Der Körper produziert Cholesterin hauptsächlich in der Leber, aber auch in anderen Körperzellen. Zusätzlich nehmen wir Cholesterin mit der Nahrung auf.

    Cholesterin ist:
    - ein wichtiger Baustoff für die Zellwände und ihre Elastizität
    - ein Ausgangsstoff für lebenswichtige Hormone der Nebennieren, der Keimdrüsen und für Vitamine der D-Gruppe
    - ein Grundstoff für die Bildung von Gallensäuren, die ihrerseits für eine geregelte Fettverdauung im Dünndarm sorgen.

    Im Körper sorgen Regelmechanismen für einen gleichbleibenden Cholesterinspiegel und eine gleichbleibende Zusammensetzung der Blutfette, indem die körpereigene Cholesterinbildung durch den Cholesteringehalt der Nahrung gebremst wird. Ist dieser Regelmechanismus gestört, steigt der Cholesterinspiegel.

D

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  • DGE

    Deutsche Gesellschaft für Ernährung

    Seit ihrer Gründung im Jahr 1953 beschäftigt sich die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. mit allen auf dem Gebiet der Ernährung auftretenden Fragen und stellt Forschungsbedarf fest. Sie unterstützt die ernährungswissenschaftliche Forschung, informiert über neue Erkenntnisse und Entwicklungen und machen diese durch Publikationen und Veranstaltungen verfügbar.

  • Diabetes

    Diabetes mellitus, die Zuckerkrankheit, beruht auf einer Störung der Bauchspeicheldrüsen-Funktion. Dadurch ist dieses Organ nicht in der Lage, ausreichende Mengen des Hormons Insulin herzustellen. Insulin sorgt nach jeder Mahlzeit dafür, dass ein Zuviel an Zucker aus dem Blut in die Körperzellen gelangen kann. Dort wird Zucker zur Energiegewinnung benötigt. Auch veranlasst Insulin den Stoffwechsel, überschüssigen Zucker als Glykogen (Speichersubstanz der Muskulatur) und Körperfett anzulegen.

    Insulinmangel führt beim Diabetiker zu einer Unterbrechung des Zuckertransports in die Körperzellen und damit zu einer Erhöhung der Blutzuckerwerte. Der Überschuss an Zucker im Blut wird teilweise über die Nieren ausgeschieden. Deshalb ist auch die Ausscheidung von Zucker mit dem Urin ein Zeichen für Diabetes. Da kein oder nur wenig Traubenzucker zur Energiegewinnung in den Körperzellen zur Verfügung steht, kommt es beim unbehandelten Diabetiker auch zu Veränderungen des Eiweiß- und des Fettstoffwechsels.

E

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  • Eisen

    Eisen gehört zu den lebenswichtigen Spurenelementen und ist neben dem Sauerstofftransport im Blut auch für die Energiebereitstellung und die Bildung von Hormonen und weiteren Botenstoffen sehr wichtig. Man findet es nicht nur in tierischen, sondern auch in pflanzlichen Lebensmitteln. Besonders viel Eisen enthalten Nüsse, Vollgetreide und auch Gemüse wie Rucola und Spinat. Der Eisenmangel ist der welthäufigste Nährstoffmangel.

  • Emulgator

    Emulgatoren sind Substanzen, die es möglich machen zwei eigentlich „nicht mischbare“ Flüssigkeiten wie Öl und Wasser miteinander zu verbinden. Sie werden zum Beispiel eingesetzt um eine Fettreifbildung von Schokolade zu verhindern.

    Die Moleküle der Emulgatoren haben die Form von länglichen Stäbchen. Ein Ende ist „wasserfreundlich“ und der Rest des „Stäbchens“ ist „wasserabweisend“ oder auch „ölfreundlich“.  Sind beide Flüssigkeiten vorhanden, taucht jeder Teil des Moleküls in die jeweils passende Flüssigkeit ein und bildet so eine Klammer zwischen Ihnen.

  • Essentiell

    Essentiell steht im ernährungswissenschaftlichen Sinn für die Bezeichnung von Nahrungsinhaltsstoffen, die für den Organismus lebensnotwendig sind. Sie können ensprechend nicht aus anderen Stoffen aufgebaut werden.

F

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  • Fettsäuren

    Fettsäuren sind lebenswichtige Nährstoffe, die wir zusammen mit der Nahrung aufnehmen müssen. Durch sie gelangen z. B. wichtige Vitamine in unseren Körper. Man unterteilt sie in gesättigte, sowie ungesättigte Fettsäuren. Die ungesättigten Fettsäuren verfügen über Doppelbindungen und sind gesünder als die gesättigten Fettsäuren, da sie meist einen pflanzlichen Ursprung haben. Außerdem wirken sie sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus. Allgemein sollte Fett allerdings nicht in zu großen Mengen aufgenommen werden, da es viele mehr Kalorien als Kohlenhydrate und Eiweiße hat. 

  • Folsäure

    Folsäure ist ein wasserlösliches Vitamin der B-Gruppe, das natürlicherweise in vielen Lebensmitteln vorkommt, aber auch synthetisch hergestellt wird.

    Folsäure ist an einer großen Zahl von Stoffwechselprozessen beteiligt und daher wichtig für alle Zellteilungs- und Wachstumsprozesse. Bei vorliegendem Mangel können Krankheitssymptome wie Blutarmut, Verdauungsstörungen und Veränderungen an den Schleimhäuten auftreten. Das ungeborene Kind benötigt Folsäure, damit sich das Neuralrohr richtig schließt.

G

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  • Glukose

    Glukose ist ein Einfachzucker (Monosaccharid) und gehört damit zu den Kohlenhydraten.

  • Gluten

    Gluten, auch Kleber und Klebereiweiß genannt, besteht aus den Eiweißbestandteilen Gliadin und Glutenin. Gluten steckt im Getreidekorn, insbesondere im Weizen.

    Sie spielen im Bäckerhandwerk eine große Rolle. So können Gluten bis zum Dreifachen ihres Gewichtes Wasser binden und entwickeln, wenn sie feucht geworden sind, gummiähnliche elastische und plastische Eigenschaften. Wie ein Skelett durchziehen sie den Brotteig und sorgen dafür, daß sich ein feinporiger, lockerer Teig bildet, der beim Backen nicht zu einem Fladen auseinanderläuft. Die quantitativ und qualitativ hochwertigsten Gluten liefert Weizen. Diesem Klebereiweiß hat der Weizen seine hervorragenden Backeigenschaften zu verdanken und deshalb ist Weizen in aller Welt auch "das" Backgetreide.

    Manche Menschen reagieren aufgrund einer Stoffwechselerkrankung auf diesen Eiweißstoff allergisch. Bei Sprue oder Zöliakie, so die medizinische Bezeichung für diese Allergie, bleibt eine lebenslange Gluten-Unverträglichkeit bestehen.

  • GDA´s (Guideline Daily Amount)

    Die so genannten GDA´s (Guideline Daily Amount) finden Sie ergänzend auf den Kölln Müsli Verpackungen. Hierbei handelt es sich um die Auflistung der wichtigsten Nährwerte der jeweiligen Produkte sowie der Darstellung des entsprechenden Anteil am durchschnittlich empfohlenen Tagesbedarf. Wenn Sie beispielsweise auf gesättigte Fettsäuren achten müssen, können Sie gezielt Produkte auswählen, deren Anteil am täglichen Richtwert gering ist. So können Sie unbeschwert genießen– ohne dabei eine ausgewogene Ernährung aus den Augen zu verlieren.

H

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  • HDL-Cholesterin

    HDL enthält am wenigsten Cholesterin und wird im Volksmund oft auch als das "gute" Cholesterin bezeichnet, da es überschüssiges Cholesterin aus LDL und den Gefäßablagerungen aufnehmen und diese Fracht zur Leber zurück transportieren kann. Dort wird Cholesterin als Baustoff für die Bildung von Gallensäuren herangezogen.

  • Haferkleie

    Haferkleie wird aus den Randschichten, dem Keimling und den äußeren Schichten des Mehlkörpers hergestellt. Obwohl der Anteil der Randschichten und des Keims nur 30 % am gesamten Haferkorn, beträgt, sind hier 85% der Vitamine, 80 % der Mineralstoffe, 60 % des Eiweiß und 85 % der wichtigen Ballaststoffe gespeichert. Damit enthält Haferkleie die wertvollen Bestandteile des Hafers in besonders hoher Konzentration.

  • Haferballaststoffe

    Früher wurde nicht zwischen löslichen und unlöslichen Ballaststoffen unterschieden. Das ist aber sehr wichtig, denn insbesondere die löslichen Ballaststoffe können sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken. Und da schneidet der Hafer mit einem Anteil von 46 % an löslichen Ballaststoffen hervorragend ab. Weizenkleie z.B. enthält nur 8 % lösliche Ballaststoffe.

  • Hafer

    Was von Natur aus im Hafer enthalten ist, soll auch erhalten bleiben. Während beim Mahlen der meisten Brotmehle wichtige Teile des Korns (Keim und Randschichten) entfernt werden, wird bei der Köllnflocken-Herstellung das ganze Korn verarbeitet. Auch wenn es den unterschiedlichen Flockenarten nicht immer anzusehen ist - sie enthalten alle Teile des vollen Korns.

I

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  • Insulin

    Insulin wird in der Bauchspeicheldrüse hergestellt und ist als einziger Stoff in der Lage, den Blutzuckerspiegel zu senken, indem er die Zellwände für Glukose durchlässig macht.

K

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  • Kalorie

    Maßeinheit der Energie. Eine Kalorie ist genau die Menge an Energie, die benötigt wird, um ein Gramm Wasser um ein Grad Kelvin zu erwärmen.

L

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  • Lebensmittelinformations-Verordnung (LMIV)

    Die im Oktober 2011 veröffentlichte LMIV enthält alle Kennzeichnungsvorschriften.
    Seit Dezember 2014 gilt sie verbindlich in allen Mitgliedstaaten der EU.

  • Linolensäure

    Linolensäure ist eine essentielle (lebensnotwendige), dreifach ungesättigte Fettsäure und gehört somit zu den Omega 3 Fettsäuren. Sie ist eine der Hauptfettsäuren in natürlichen Fetten und Ölen wie Raps- oder Leinöl.

  • Linolsäure

    Linolsäure ist eine Omega-6-Fettsäure, also eine mehrfach ungesättigte Fettsäure.
    Besonders Pflanzenöle wie z. B. Distel- oder Sonnenblumenöl sind reich an Linolsäure. Die sauerstoffempfindliche Säure hat eine ölige Konsistenz. Sie kann vom Körper selbst nicht hergestellt werden, und muss deshalb über die Nahrung aufgenommen werden.

    Die Linolsäure wirkt regulierend auf den Blutfettspiegel. Dazu unterstützt sie den Aufbau von Zellmembranen und kann Hautreizungen und Lichtschädigungen der Haut entgegenwirken. Sie ist also gut für die Haut und wird daher auch in Kosmetika eingesetzt.

    2,5 g Linolsäure sind in 100 g Haferflocken enthalten.
    Das heißt: 4 EL Köllnflocken enthalten genauso viel Linolsäure wie 10 g Olivenöl im Salat.

  • Laktoseintoleranz

    Hierbei handelt es sich um eine Unverträglichkeit von Milchzucker (s. Laktose) und damit von vielen Milchprodukten, die sich hauptsächlich in Form von Magen- und Darmbeschwerden bemerkbar macht.

    Die Laktose wird nämlich von dem Enzym Laktase zersetzt. Fehlt dieses Enzym oder ist es nur noch teilweise im Körper vorhanden, so kann die Laktose nicht mehr zersetzt werden und gelangt unverändert in den Dickdarm, im dem sich anschließend Gase bilden. In diesem Fall spricht man von einer Laktoseintoleranz.

  • Laktose

    Laktose ist ein in Milch und Milchprodukten natürlich enthaltener Zucker (Milchzucker). Es ist ein Zweifachzucker, der aus den Einfachzuckern Galaktose und Glukose besteht und genauso viel Kalorien hat, wie z.B. der normale Haushaltszucker. Laktose, auch Milchzucker genannt, ist ein wichtiger Energielieferant für Säuglinge und nebenbei das wichtigste Kohlenhydrat in der Milch.

    Für die Aufspaltung in Glukose und Galaktose fehlt einigen Menschen das notwendige Enzym ganz oder teilweise, daher leiden sie unter Laktoseintoleranz.

     

     

  • Lösliche Ballaststoffe

    Lösliche Ballaststoffe sind hochwirksam:
    Sie regen die Bildung von Gallensäuren aus Cholesterin an. Dadurch gelangt weniger Cholesterin ins Blut - der Cholesterinspiegel kann somit positiv beeinflusst werden. Gleichzeitig steigt der Anteil des guten, des HDL-Cholesterins.

    Es kommt also zu einer besseren Zusammensetzung der Blutfette.

  • LDL-Cholesterin

    LDL-Cholesterin zählt neben dem HDL-Cholesterin zu den Lipoproteinen, die das Transportsystem für Fette und fettähnliche Substanzen im Blut darstellen.

    LDL ist die cholesterinreichste Variante, denn sie enthält 75% des zirkulierenden Cholesterins und versorgt die Zellen mit diesem Baustein. Können diese kein Cholesterin mehr aufnehmen, kursieren die LDL mit ihrer Cholesterinfracht im Blut. Infolge dessen können sich an den Gefäßwänden erste Partikeln ablagern; der Beginn der Arteriosklerose hat eingesetzt.

M

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  • Magnesium

    Magnesium gehört zu den essenziellen Nährstoffen des Körpers und ist Bestandteil des Pflanzenfarbstoffs Chlorophyll. Es  kann allerdings vom Körper nicht selber hergestellt werden und sollte deshalb Bestandteil der täglichen Nahrungsaufnahme sein. Man findet Magnesium zum Beispiel in Sonnenblumenkernen, Haferflocken und Obst wie Äpfeln und Orangen.

    Magnesium dient unter anderem zum Aufbau der Knochen und der Zähne, es beugt Schlaganfällen vor und unterstützt das Immunsystem, die Energiegewinnung und den Fettabbau.

  • Mineralstoffe

    Mineralstoffe sind anorganische Nährstoffe, die über verschiedene Lebensmittel aufgenommen werden müssen, da der Körper sie nicht selber herstellen kann. Sie sind z. B. im Erdboden oder in Steinen erhalten. Die Pflanzen können diese mit Hilfe Ihrer Wurzeln aufnehmen und so an Mensch und Tier weitergeben. Mineralstoffe sind wichtig für den Körper, sie sind z.B. Bestandteil der Knochen und Zähne.

    Die wichtigsten Mineralstoffe im Hafer sind Phosphor und Magnesium. Magnesium unterstützt die Muskulatur und die Reizübertragung von Nerven auf Muskeln und festigt Knochen und Zähne. Phosphor ist ebenfalls ganz wichtig für Knochenwachstum und -erhaltung – vor allem bei Kindern – und trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel bei.

P

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  • Phosphor

    Phosphor wird als Mineralstoff durch Phosphat in den Körper aufgenommen. Es ist das negativ geladene Ion des Salzes der Phosphorsäure. Man findet es in Lebensmitteln wie zum Beispiel Erdbeeren, Linsen, weißen Bohnen und Haferflocken. 

    Phosphat ist ein wichtiger Bestandteil für unsere Knochen und Zähne, die Energiegewinnung und für den Aufbau der Zellwände. Es ist außerdem mitverantwortlich für die Struktur unserer DNA und dient dazu, unseren PH-Wert zu stabilisieren.  

  • Palmöl

    Palmöl besteht aus dem Fett des Fruchtfleisches der afrikanischen Ölpalme. Das Rohpalmöl wird aus den 10 bis 25 kg schweren Fruchtbündeln gewonnen. Für die Gewinnung müssen die Bündel durch Dampf erhitzt und anschließend gepresst werden. Das rote Palmöl wird durch anschließende Raffination und Bleichen zu einem weiß bis gelblichen Speisefett mit „butterartiger Konsistenz“.

  • Pflanzliches Eiweiß

    Eiweiß ist das Baumaterial des Körpers. Muskeln, Organe, Haut, Haare und Blut bestehen v.a. aus Eiweiß. Für die Abwehrkräfte braucht unser Körper Eiweiß und in Enzymen und Hormonen steckt es drin. Im Vergleich zu tierischem Eiweiß enthält das pflanzliche nicht die unerwünschten Begleitstoffen wie Cholesterin und gesättigte Fettsäuren. Es kommt vor allem in Getreide wie Hafer (13,8 g / 100 g), Hülsenfrüchte und Nüssen vor.

R

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  • RSPO-Zertifizierung

    Der im Jahre 2004 gegründete „Round Table of Sustainable Palmoil“  fördert die Entwicklung und Nutzung von nachhaltigem Palmöl. Zu den Mitgliedern des Roundtables gehören Umweltschutzverbände und Firmen, die mit Herstellung und Verbrauch des Palmöls zu tun haben. Zu den einzuhaltenden Prinzipien gehören:

    Bekenntnis zu Transparenz

    Einhaltung von Gesetzen und sonstigen rechtlichen Bestimmungen, zum Beispiel die rechtmäßige Nutzung von Anbauflächen

    Bekenntnis zu langfristiger wirtschaftlicher Tragfähigkeit

    Anwendung angemessener, bewährter und vorbildlicher Methoden durch anbauende Betriebe und Mühlen, zum Beispiel zur langfristigen Wahrung der Bodenfruchtbarkeit und Erosionsvermeidung

    Verantwortung gegenüber der Umwelt und Wahrung natürlicher Ressourcen und der Biodiversität

    Verantwortungsvolle Berücksichtigung der Angestellten und betroffener Individuen und Gemeinden

    Verantwortungsvolle Erschließung von neuen Anbaugebieten

    Bekenntnis zur kontinuierlichen Verbesserung in Haupt-Arbeitsgebieten oder beim Einsatz von Agro-Chemikalien.

    Diese Prinzipien dienen zur Förderung von sozialen und umweltschützenden Projekten.

S

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  • Stärke

    Stärke gehört zu der Gruppe der so genannten Mehrfachzucker. Sie ist das Haupt-Kohlenhydrat der einzelnen Getreide- und Brotsorten, von Kartoffeln, Nudeln sowie Reis.

    Stärke ist ein komplexes Kohlenhydrat, das aus sehr vielen Zuckerbausteinen besteht. Diese sind auf komplizierte Art und Weise zu Ketten "verknüpft". Im Verdauungstrakt sind aus diesem Grund mehr Arbeit und Zeit erforderlich, um die Spaltung dieser Ketten in körpergerechte Zuckerbausteine vorzunehmen. Denn erst als einzelne Zuckerbausteine können sie ins Blut und damit in den Körper gelangen.

    Der Blutzuckerspiegel steigt nach Verzehr komplexer Kohlenhydrate nur langsam an und erreicht niemals die Spitzenwerte, wie sie nach verzehr von Zucker zu beobachten sind. Gleichzeitig hält die Energieversorgung durch komplexe Kohlenhydrate vergleichsweise lange vor und haben somit eine deutlich günstigere Wirkung auf den Blutzuckeranstieg und Blutzuckerverlauf als Zucker.

T

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  • Triglyceride

    Die Triglyceride, auch Neutralfette genannt, machen den Großteil aller Nahrungsfette aus und bestehen aus Glycerin und Fettsäuren. Sie sind das Speicherfett, welches die Depots im Körper auffüllt.

  • Trans-Fettsäuren

    Trans-Fettsäuren sind ungesättigte Fettsäuren, die in der Natur nur im Fett und der Milch von Wiederkäuern vorkommen, da in deren Pansen Bakterien leben, die Fettsäuren in Transfettsäuren umwandeln. Außerdem können sie bei der Härtung von pflanzlichen Fetten entstehen und sind z.B. in Margarine, Brat- und Backfetten und in Nuss-Nougat-Cremes enthalten. Auch in frittierten Lebensmitteln und in Salatölen und -saucen sowie Cocktailsaucen können Transfettsäuren vorkommen.

U

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  • Unlösliche Ballaststoffe

    Unlösliche Ballaststoffe regen die Verdauung durch ihr hohes Quellvermögen an.

V

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  • Vitamine

    Das Wort „Vitamine“ setzt sich aus den Wörtern Vita und Amine zusammen. Das lateinische Wort Vita bedeutet übersetzt „Leben“ und Amine sind chemische Stoffe. Vitamine sind, wie ihr Name schon sagt, lebensnotwendig und wir müssen sie über die Nahrung aufnehmen, da unser Körper sie nicht selber herstellen kann. Sie dienen unter anderem zum Aufrechterhalten des Stoffwechsels und zum Schutz vor Krankheiten. 

Z

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  • Zink

    Auch Zink gehört zu den lebenswichtigen Spurenelementen und muss täglich mit der Nahrung aufgenommen werden, weil der Körper nicht über einen Zinkspeicher verfügt. Zink ist an einer Vielzahl von Stoffwechselreaktionen beteiligt, wichtig für die Haut, die Insulinspeicherung, die Eiweißsynthese und das Immunsystem. Besonders sollte man während der Wachstumsperiode auf eine ausreichende Zinkzufuhr achten. 

    Man findet Zink unter anderem in Haferflocken, in Erdnüssen und in Käse wie zum Beispiel Emmentaler.

  • Zusatzstoffe

    Zusatzstoffe sind dazu da, um Geschmack, Aussehen, Eigenschaften und Haltbarkeit eines Lebensmittels zu beeinflussen bzw. zu verbessern. Hinzu kommt, dass einige von Ihnen die Verarbeitung eines Lebensmittels erleichtern. Zugelassen sind in der EU ca. 320 Zusatzstoffe.