Mandeln

Mandelbaum

Der Mandelbaum gehört zur Familie der Rosengewächse, er wird seit rund 4.000 Jahren kultiviert. Der Hauptanbau erfolgt heute in den USA, in vielen Mittelmeerländern sowie in Australien und im Iran. Je nach Gehalt an Bittermandelöl unterscheidet man bittere oder süße Mandeln. Bittermandeln enthalten die Blausäureverbindung Amygdalin, haben einen herben, bitteren Geschmack und werden nur in kleinen Mengen zur Aromatisierung verwendet. Dagegen werden Süßmandeln für die Zubereitung vieler Rezepte und Nahrungsmittel einsetzt.

Mandelernte

Die Mandelernte beginnt Ende August und setzt sich bis Mitte Oktober mit den später reifenden Sorten fort. Drei bis vier Wochen vor der Ernte werden die Bäume einem mäßigen Trockenstress ausgesetzt, um das Ablösen der Früchte zu erleichtern. Sobald das Fruchtfleisch halbwegs ausgetrocknet ist und platzt, fahren die Schüttelmaschinen vor, die die Früchte vom Baum lösen. Diese bleiben dann etwa eine Woche lang auf dem Boden liegen, damit sie gut trocknen, bevor sie eingesammelt und weiter verarbeitet werden.

Mandeln

Mandeln werden in den verschiedensten Formen angeboten: Ungeschält oder geschält ebenso wie gemahlen, geröstet und ungeröstet, gesalzen, gehobelt, gehackt oder gestiftet.

Für Kölln Müsli Knusper Honig-Nuss setzen wir gehobelte Mandeln mit dem mandeltypischen zimtbraunen „Häutchen“ ein. Sie kommen aus Kalifornien, das mit einem Anteil von ca. 75% an der globalen Ernte das bedeutendste Anbaugebiet für Mandeln ist.