Verpackungen
Unsere Verpackungen haben viele Aufgaben. Am wichtigsten sind dabei der Produktschutz und die Gewährleistung der Sicherheit und Qualität unserer Produkte.
Verpackungen helfen uns dabei, unsere Produkte zu schützen und die Produktqualität und Produktsicherheit für unsere Verbraucher:innen zu garantieren. Zeitgleich haben wir als Hersteller von Lebensmitteln an dieser Stelle einen wichtigen Hebel in der Reduzierung unserer Ressourcenverbräuche.
Papier und Pappe: Verpackungsmaterialien mit etablierten Recyclingstrukturen
Papier und Pappe bestehen aus dem Rohstoff Holz und können in bestehenden Sammel- und Recyclingsystemen erfasst und verwertet werden.
Unsere Müslis, Porridges, Granolas und Cereals sind in einer Faltschachtel verpackt. Bei den Faltschachten handelt es sich um einen sogenannten Chromoduplex-Karton (GD2). Dieser besteht zu ca. 80% aus Recyclingpapier und ca. 20% aus Frischfaser (leichte Abweichungen möglich).
Unsere puren Getreideprodukte wie Blütenzarte Köllnflocken, Kernige Köllnflocken oder Bio Flocken sind in einem 2-lagigen Papierbeutel verpackt und können über die Papiertonne recycelt werden.
Kunststoff-Folienverpackung: Fokus auf recyclingfähige Materialstrukturen
Wenn Papier den notwendigen Produktschutz nicht gewährleisten kann, setzen wir auf Kunststoffverpackungen. Besonders feuchtigkeitsempfindliche Produkte wie unsere Müslis, Porridges, Granolas und Cereals benötigen eine schützende Verpackungslösung.
Da hier bestimmte Zulassungsverordnungen der EU in Bezug auf recycelte Kunststoffmaterialien im direkten Kontakt mit Lebensmitteln gelten, fokussieren wir uns hierbei auf möglichst recyclefähige Primär-Materialien.
Kunststofffolien bestehen häufig aus mehreren Schichten, wobei jede Schicht eine besondere Eigenschaft erfüllt (z. B. Feuchtigkeitsbarriere, Reißfestigkeit, Bedruckbarkeit). Kunststofffolien, in denen jede Schicht aus der gleichen Kunststofffamilie besteht, werden als Monomaterial bezeichnet. Kunststofffolien, in denen die Schichten aus unterschiedlichen und nicht-trennbaren Materialien bestehen, (z. B. unterschiedliche Kunststofffamilien, Verbund aus Aluminium und Kunststoff) werden als Verbundmaterial bezeichnet.
Je mehr unterschiedliche nicht-trennbare Materialien verwendet werden, desto schlechter ist die Recyclingfähigkeit. Bei flexiblen Kunststoffverpackungen sind kleinere Fremdanteil technisch oft schwer vermeidbar (z. B. aufgrund von Druckfarben, Barriereschichten oder Siegelschichten).
Für unsere Folienbeutel und Innenbeutel (in Faltschachteln) verwenden wir Folien, die zu mindestens 95% aus einem Hauptkunststoff bestehen.
Unser Anspruch ist es, die Recyclingfähigkeit unserer Verpackungen weiter zu verbessern und Materialeinsatz sowie Ressourceneffizienz regelmäßig zu überprüfen.
Die neue EU-Verpackungsverordnung
Die gesetzlichen Anforderungen an Verpackungen entwickeln sich auf europäischer Ebene derzeit weiter. Mit der neuen EU-Verpackungsverordnung („Packaging and Packaging Waste Regulation“, PPWR) werden künftig unter anderem Vorgaben zur Recyclingfähigkeit, zum Rezyklateinsatz, zur Verpackungsminimierung sowie zu Kennzeichnung und Dokumentation eingeführt.
Wir beobachten die regulatorischen Entwicklungen aufmerksam und prüfen fortlaufend, welche Auswirkungen sich daraus auf unsere Verpackungen und Prozesse ergeben. Da für einzelne Anforderungen noch ergänzende Durchführungsrechtsakte und technische Details auf EU-Ebene ausstehen, befinden sich viele konkrete Vorgaben derzeit noch in Ausarbeitung.