Sekundäre Pflanzenstoffe

Sekundäre Pflanzenstoffe dienen den Pflanzen als Abwehrstoffe und wirken darüber hinaus als Wachstumsregulatoren. Sie zählen nach heutigen Erkenntnissen nicht zu den lebensnotwendigen Nährstoffen, haben aber Einfluss auf eine Vielzahl von Stoffwechselprozessen. Auch werden ihnen verschiedene gesundheitsfördernde Wirkungen zugeschrieben.

Für eine gute Versorgung mit sekundären Pflanzenstoffen empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) den reichlichen Verzehr von Gemüse und Obst, Hülsenfrüchten, Nüssen und Vollkornprodukten. So genannte „Avenanthramide“ kommen ausschließlich in Hafer vor (avena, lateinisch = Hafer). Sie gehören zur Gruppe der Polyphenole, denen die Fähigkeit zugeschrieben wird, die Blutgefäße vor schädlichen Ablagerungen zu schützen. So können sie einen Beitrag zur Gesundheit von Gefäßen und des Herz-Kreislauf-Systems leisten.


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